Freitag, 18.05.2012

Newsticker

- Ankündigung -
Freitags von 20:00 bis 22:00 Uhr Knife Survival & realitätsnahe Selbstver-teidigung offen für alle.
 
Nicht Vergessen:
Wir aktualisieren regelmäßig unsere Seiten. Schaut öfters vorbei um über unsere neuesten Artikel, Buchhinweise und Weblinks informiert zu sein!
 

Willkommen auf Kenju-ryu.de
 
 
 
 

Jörg Kuschel, Manfred Hollmann und Ajeeth Sivanayagam (alle drei Trainer innerhalb der Okinawa Kenju-ryu Toudijutsu Renmei) sind seit dem 18.11.2011 zertifizierte REALITY BASED KNIFE SURVIVAL INSTRUCTORS. Ihre Ausbildung haben sie bei JIM WAGNER, dem Gründer des Systems, persönlich absolviert.

JIM WAGNER vom Cosa Mesa Police Department und Orange County Sheriff´s Departement (südlich von Los Angeles) kreierte 2003 aufgrund seiner enormen Erfahrung als Streifenpolizist, Militärpolizist, SWAT Mitglied, U.S. Federal Air Marshall, verdeckter Ermittler, Personenschützer und Antiterror-Spezialist der amerikanischen Regierung ein völlig neues und realitätsbezogenes Selbstverteidigungskonzept – Das Reality Based Personal Protection System (wobei das Reality Based Knife Survival ein Teil davon ist). Hierbei bekommt man sehr eindrucksvoll und überzeugend vermittelt, wie man sich in den entscheidenden Sekunden eines Angriffs verhalten muss. Die meisten Menschen denken es dauert viele Jahre um wirkliche Selbstverteidigung zu erlernen. Fakt ist: Es dauert nur einige Tage. Die Grundphilosophie besteht in der Vermittlung von möglichst einfach zu erlernenden Bewegungsabläufen, die auch unter größtem Stress abgerufen werden können und eine sehr effektive Selbstverteidigung ermöglichen und zwar getreu dem Motto: Keep it short and simple = K.I.S.S.!
Denn mal ehrlich: Was ist ein Selbstverteidigungskonzept wert, für welches man Jahre des Trainings braucht um es effektiv einsetzen zu können?
Der weltweite Erfolg des Reality Based Systems hat in relativ kurzer Zeit auch internationale Spezialeinheiten überzeugt. Zur Referenzliste gehören u.a. das amerikanische FBI, der brasilianische GATE, der argentinische GOE, diverse israelische Spezialeinheiten, die deutsche Bundespolizei, die GSG9, die DEA, die kanadische Royal Mountain Police, niederländische Spezialkommandos und die schwedische Polizei - um nur einige zu nennen.

Jörg Kuschel, Manfred Hollmann und Ajeeth Sivanayagam wurden von Jim Wagner persönlich sowohl autorisiert als auch zertifiziert das Reality Based Knife Survival zu unterrichten und damit weiterzugeben. Interessant ist dieses System für alle, die sich in Notwehrsituationen effektiv schützen wollen.
Wenn Sie mehr über Jim Wagner, sein System und über die Ausbildung erfahren wollen:
 
www.jimwagnertraining.com
www.realitybased.de

 

   
 

 
 
Kenju-ryu - was ist das?
 
Was das Kenju-ryu (wörtl.: „Schule der weichen Faust“) so interessant macht, ist die Tatsache, dass es nicht, wie die meisten hier etablierten Karatestile, durch sporttypisiertes Karate verzerrt wurde. Tritte werden aus ökonomischen Gründen nur bis zur Bauchhöhe ausgeführt. Die Füße bzw. Beine sorgen primär für einen stabilen aber gleichzeitig flexiblen Stand. Sie bringen den Rest des Körpers zum Gegner hin oder aber, bei Bedarf, von ihm weg.
Ein Ziel des Kenju-ryu ist es, sich vom Wettkampf-Karate zu distanzieren. Ebenso distanziert es sich von den allgemein üblichen traditionellen Didaktiken und unterwürfigen Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern. Neueinsteigern wird die Botschaft vermittelt: Du trainierst mit uns, nicht unter uns!" 
Beim Training geht es um den "bittersten" Weg des Lernens - den der Erfahrung. Es geht darum auszuprobieren, Fehler zu machen und aus diesen zu lernen.
Das Kenju-ryu verzichtet auch auf die oftmals aufgesetzten oder künstlich aufgepfropften philosophischen, heilerischen oder gesamtheitlichen Gesichtspunkte, die viele anderen Systeme wie ein Gütesiegel, aber oftmals als leere Worthülse, vor sich hertragen.
Jeder hat einen individuellen Körperbau, mit all seinen Vor- und Nachteilen - es geht darum sein eigenes "Optimum" zu entdecken. Nachdem dies geschehen ist sollte der Fortgeschrittene das machen, was ihm am besten liegt und somit seinen "eigenen" Stil kreieren.
 
Beim Kenju-ryu handelt es sich um einen flexiblen Stil, welcher die Anwendungen durch Partnerübungen und Zwei-Mann-Formen, auch Tandem Drills genannt, lehrt.  Es werden nicht nur Schläge, Tritte und Stöße sondern auch Würfe, Würger, Hebel, Griff- und Bodentechniken trainiert.
Beim Bodenkampf wird das eigene Körpergewicht, die Umgebung als auch die Bodenbeschaffenheit miteinbezogen. Zu den "Nahkampfwaffen" zählen neben den Ellenbogen und der Kniee auch so unkonventionelle Techniken wie Kopfstösse und Fingerstiche.
Trainiert wird auch der Umgang mit Waffen wie Messer, Palmstick, Stock und Alltagsgegenständen.
Beim Partnertraining wird auf sogenannte Ständer- bzw. Salzsäulenangriffe (Pillar Attacks) verzichtet, um nicht ein falsches Sicherheitsgefühl zu schaffen, denn was nützt ein Angriff im Training, der die Verteidigungstechnik von Vornherein unterstützt?
Die Übungen mit dem Partner, sowohl mit einem als auch mit mehreren, bewaffnet und unbewaffnet, im Stand und am Boden, sind das A und O des Trainings. Wenn auch viele traditionelle" Systeme es sich auf die Fahne schreiben, dass sie offen genug seien, um Kombinationen mit moderneren Kampfsport- oder Kampfkunstsystemen zuzulassen, so ist dies etwas, was beim aktuellen Training des Kenju-ryu wie selbstverständlich geschieht. Somit werden wertvolle Ergänzungen als "neue" Konzepte hinzu gefügt, nachdem diese den sogenannten Realitätsfilter durchlaufen haben.
 
Auf Realitätsnähe wird beim Training großen Wert gelegt, auf Anachronismen um ihrer selbst Willen („l´art pour l´art“) wird dagegen verzichtet. Gearbeitet wird nach dem Prinzip „weniger ist mehr". Wichtig ist, dass die Techniken funktionieren. Präferiert wird einfache Mathematik bzw. Physik und keine Esoterik! (physic not magic").
Kenju-ryu ist somit nicht sportorientiert, es existieren hier keine Wettkämpfe, Regel oder Regularien. Stattdessen ist ein realitätsnahes Selbstverteidigungtraining das primäre Ziel.
     

 

zurück zum Seitenanfang

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. April 2012 um 10:29 Uhr